PfarrkircheDie heutige Pfarrkirche steht an Stelle der Kapelle, die Graf Kraft III. von Toggenburg zu Ehren der Hl. Michael und Gallus 1317 gegründet hat. 1373 übernahmen die Antönier - ein Krankenpflegeorden, der nach der Augustinerregel lebte - die Kapelle und bauten auch ein Spital. Um 1484 wurde der Kirchturm angebaut. Der Stadtbrand von 1762 äscherte auch die Kirche ein. 1763 wurde sie nach Plänen von Engelhard Widmer von Ernetschwil wieder instandgesetzt. 1867 wurde diese Kirche abgebrochen, da sie statische Mängel aufwies. In den folgenden Jahren entstand, diesmal nicht längs, sondern quer zur Strasse eine neugotische Kirche, sie wurde nun Pfarrkirche anstelle der Kreuzkirche. Der Renovation von 1938-40 verdankt die Kirche unter anderem die Dekoration des Turmes mit Zeugen der Uznacher Geschichte. 1988/89 wurde der Chorraum neugestaltet und der Liturgie angepasst. Altar, Ambo und Taufstein stammen aus der Bildhauerwerkstatt des Uznacher Künstlers Ernst Ghenzi (Homepage) und sind aus Uznacher Sandstein gehauen. |
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Viel älter als die heutige Pfarrkirche ist die Kreuzkirche beim Friedhof.
Sie wird erstmals in einer Urkunde des Klosters von St. Gallen aus dem
Jahre 856 als Gallusbasilika erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde sie abgebrochen
und erweitert. Die Kreuzkirche war damals auch Pfarrkirche für die Gläubigen
von Goldingen, Walde, Ernetschwil und diejenigen des östlichen Teils von
Schmerikon. |
St. JosefskapelleDie St. Josefskapelle wurde 1664 zu Ehren des heiligen Josef gebaut und im Jahr 1708 vergrössert. Sie gilt im Linthgebiet als eine der schönsten Kapellen aus der Barockzeit. Bei der Renovation 1964 verkannte man die Dekorationsmalerei des Kunstmalers Josef Traub und überstrich sie. 1999 wurde die gut erhaltene Malerei wieder hervorgeholt. |
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